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Worüber ich schreiben kann....

...darüber möchte ich berichten. Nein, im Ernst, ich habe mir Gedanken über den Sinn eines Blogs gedacht. Diese sind eigentlich offensichtlich - ein Tagebuch, eine Pinnwand, eine Möglichkeit sich mitzuteilen und auszutauschen. Die Tags sind dafür gedacht, eben die letzteren Aspekte zu unterstützen. Nun, ich habe nie Tags verwendet, denn ich nutze das Blog lediglich für "meine" Gedanken. Nicht für die "Öffentlichkeit". Doch warum sich beschränken? Oder vielmehr: Warum nicht beides nutzen? Soweit mein Gedankengang.

Und worüber könnte ich schreiben, worin ich mich auskenne? Das großartigste Hobby das es gibt: Rollenspiele. Also schreibe ich ein wenig darüber.

Was sind Rollenspiele eigentlich? Mittlerweile, im Zeitalter der Computer-Online-Rollenspiele, wie World of Warcraft, hat wohl jeder den Begriff schon einmal gehört. Doch wie es so mit Begriffen ist, nicht nur hat jeder seine eigene spezifische Vorstellung die sich aus seiner Erfahrung ergibt, sondern hinzu kommt noch das sich ein Begriff ändern oder anders verwendet werden kann.

Rollenspiel als Grund-Begriff: eine Rolle zu spielen. Also jemand darzustellen, der man nicht ist. Genau: das, wofür Schauspieler bezahlt und bewundert werden.

Woran ich beim Rollenspiel zuerst denke, ist das Pen & Paper - Rollenspiel; in unserem Kulturkreis Tisch-Rollenspiel genannt. Man sitzt gemeinsam am Tisch, zu dritt, viert oder sechst; bestimmt gemeinsam was man spielen will: eine Fantasy-Welt, mit Monstern, Drachen, Magie und strahlenden Helden; eine düstere Science-Fiction-Welt, in der das Versprechen der Raumfahrt auf einer überbevölkerten Erde nicht eingelöst wurde, und der Mensch nicht viel zählt; in Kolonien unter Wasser, nachdem eine Katastrophe den Planeten unbewohnbar machte; im Wilden Westen, im Victorianischen England, und und und.. und wenn dies feststeht, so entscheidet jeder für sich, was und wen er oder sie in dieser Welt darstellen will. Welchen Aspekt seiner Persönlichkeit er entwickeln oder hervorheben möchte, oder welcher Herausforderung sie sich stellen will - kurz: Was Willst Du Spielen? Wer willst Du sein? Butler, Gärtner oder Koch; Schwertkämpferin, Magierin oder Priesterin; Mechaniker, Pilotin, Bordschütze.. welche Rolle auch immer Du aus-füllen, mit Leben erfüllen möchtest. Um dann Abenteuer zu erleben, deren Grenzen nur Deine Vorstellungskraft sind.

Du brauchst kein Geld, keine besonderen Vorrausetzungen - nur ein paar gute Freunde und etwas Zeit. Oh - und einen Stift und Blatt Papier.. und wenn Du willst, noch ein paar Würfel.

Das ist für mich Rollenspiel. Und darum liebe ich es.

1.10.10 00:01


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Wie soll ich etwas beschreiben..

..für das ich keine Worte finde? Oder zu viele, wie man es nimmt 

Fassen wir doch einfach mal zusammen: Die Welt wurde wesentlich komplizierter. Ich stelle fest das meine Freunde - meine Freunde sind. Und ich fand den Grund, den einfachen, simplen, wunderschönen Grund für mich zu leben.

 

Und alles ist nun einfach. Wenn ich bei Ihr bin.. habe ich keine Angst mehr.

Ich wußte nicht das so etwas möglich ist.. etwas so schönes..

23.9.10 09:44


Definition eines Alptraums

Ich schreibe dies auf, damit ich es nicht vergesse. Obwohl ich es vergessen will; besser gesagt, ich will es nie erlebt haben, und nie erleben.

Es war ein Traum, klar, aber ein Alptraum.

Ich bin in der Nacht zwischen Häusern unterwegs. Ich weiß nicht wo ich bin, fühle mich aber sicher - es fühlt sich irgendwie.. wie eine Jugendherberge an, so wie sie sein sollte: ein in sich geschlossenes Gebiet, angefüllt mit Gastfreundschaft und offenen, netten Leuten. Ich gehe in einen Raum, in dem ein paar Leute im Kreis sitzen, und dort ist auch die Gastgeberin (Herbergsmutter?), sie wirkt.. alt.. aber auch jung.. oder ist "vital" der bessere Ausdruck? Nicht Stärke im Sinne von körperlicher Kraft, vielleicht eher wie eine Großmutter die wie ein Berg ist, unveränderlich immer da. Mmh.. Sie begrüßt mich freundlich, fragt mich nach meinem Namen, und Sie hat eine Liste; ich stehe nicht darauf, obwohl mein Name doch so häufig ist, doch als sie liest sehe ich den Namen meiner wichtigsten Freundin. Eleniel. Darunter steht: "Einzigartig", und Sie hat sich zu jedem Namen ein paar Notizen gemacht; Dinge die sie fragen möchte, mit der Sie über denjenigen reden möchte, in diesem Fall über Fotografie, die Berge.. ich erschrecke, den mir wird klar - wenn auch nicht bewußt in Worte gefasst - wo ich mich befinde und wer die Dame ist. Ich laufe über das Gelände, suche in Räumen, laufe Treppen hinunter; ich begegne einem Wächter, der sagt das ich nicht hierhergehöre und gehen muß; er - wirft mich irgendwie hinaus, aber ich finde einen Weg zurück, bin nun auf einem Bahnhof; vor mir ein voller Zug; ich glaube Elen vorne zu sehen, der Zug fährt gleich los, und ich steige rasch ein - er ist voller Menschen, die Waggons sind eng und unbequem, und mir wird klar das die Tote sind, auf dem Weg zur Hölle und zum Himmel, denke ich. Ich kämpfe mich nach vorne durch, dort muß es schöne, geräumige, gemütliche Wagen geben, mit bequemen Sitzen - dort muß Sie sein; der nächste Wagen vor mir ist niedrig, Vogelspinnen krabbeln über die Decke, hier sind diejenigen die immer Spinnen umgebracht haben, und ich traue mich nicht hindurch.. direkte Angst vor Spinnen habe ich nicht, aber ich möchte auch keine Vogelspinne im Gesicht haben! Ich bereite mich darauf vor hindurchzugehen, doch dann klingelt der Wecker. Mein Gesicht ist tränennaß.

Ich überlege was ich geträumt habe, mein Herz zieht sich zusammen.. ich habe Ihr geschrieben, es geht Eleniel gut, das weiß ich nun. Wäre das nicht der Fall.. ich weiß nicht, wie ich das verkraften kann. Oder ob ich das sollte. Sie ist mir so wichtig geworden, daß Sie Teil meines Lebensinhaltes überhaupt ist.

 

Alpträume machen keinen Spaß

20.8.10 09:53


Es tut weh...

Wie schaffen es so viele Menschen nur, durch sich-aufregen Dampf abzulassen? Es fühlt sich eher an als würde man sich selber schneiden, all dieser Zorn, dieser Hass, er verstärkt sich selbst und frisst mich auf..

Wenn es doch nur wirklich eine Erleichterung wäre sich aufzuregen.. 

27.2.10 23:29


Willkommen bei McDonalds! .. das macht dann einmal durchgeknallt, bitte.

Woah. Ich bewundere meine Anpassungsfähigkeit. Nach einem knappen Jahr bei McDonalds - einem Jahr treibend im Meer der Antriebslosigkeit, durchbrochen von kleinen Inseln der Aktivität - nach einem Jahr der Verschlechterung meines Menschenbildes, des härtesten Jahresanfangs den ich mir nie hätte vorstellen können, dem Tod einer Freundin und einem generellen (gefühlten) Abstiegs der Gesellschaft - bin ich immer noch da. Und doch eben auch nicht. Ich habe mich verändert, ich fühle es, sehe es, stelle es fest. Und ich bin manchmal amüsiert, manchmal verzweifelt darüber..

Beispiel McD: Mein Gehirn liefert mir jetzt passend zur Situation immer einen oder mehrere zynische Sprüche. Das kannte ich vorher nicht.

Eine Kunden bestellt, Pommes sind gerade alle, "bringe ich dann raus", geht mit ihren Burgern weg. Viel zu tun, ich bringe die Pommes 6-7 Minuten später raus und werde heftig angemacht wie das denn sein könne, ihre (nicht angerührten) Burger wären jetzt kalt, das geht doch nicht etc. Erste Reaktion: "Sind sie geistig nicht in der Lage einen Burger ohne Pommes zu essen?" Zweite Reaktion: "Es tut mir sehr leid, das Sie als Kind offenbar derart unterdrückt und geprägt wurden das Sie erst dann etwas essen können wenn Sie vorher Pommes hatten. Möchten Sie vielleicht die Adresse eines guten Psychaters? Und noch ein paar Pommes für heute abend mitnehmen, Sie wissen schon, falls Sie noch eine Tafel Schockolade oder so essen möchten?" Meine Reaktion: Lächeln, nicken, rückwärts gehen.

Ein Kunde kommt zur Kasse um sich zu beschweren, das es keine Seife in der Toilette gäbe, mit dem Wortlaut: "Wir haben hier eine Pandemie, es kann ja wohl nicht sein das ihr da keine Seife habt, wie kann man nur so verantwortungslos sein" etc. Erste Reaktion: "Mein Herr, das ist die ausgegebene McDonalds-Service-Strategie. Durch den Verzicht auf Seife werden mehr Menschen sterben und Sie werden schneller bedient!" Zweite Reaktion: "Richtig, es ist eine PANDEMIE. Sie werden STERBEN! Denn statt zu Hause zu essen sind Sie in EIN VERDAMMTES FAST-FOOD-RESTAURANT GEKOMMEN WO JEDEN VERDAMMTEN TAG HUNDERTE MENSCHEN MIT FRAGWÜRDIGEN HYGIENEGEPFLOGENHEITEN RUMLAUFEN UM DANN AUCH NOCH IN EINE ÖFFENTLICHE TOILETTE ZU GEHEN! SIE VOLLIDIOT!!!" Meine Reaktion: Lächeln, Nicken, versichern das man das weitergeben werde.

Danke, Gehirn, das Du mich zum lächeln bringst..

12.11.09 18:18


Wie kann ich das interpretieren?

In Ordnung, als Harry Potter unterwegs mit Hermione und Prof. Dumbledore, um ein weiteres Versteck von Voldemort auszuheben.. nach einigen Schwierigkeiten hineingekommen, um sich in einem Roten Raum mit lauter Spiegeln wiederzufinden, die nicht immer die Realität wiederspiegeln, sich hier zur Mitte durchzukämpfen, wo plötzlich eine Illusion beginnt, bei der Voldemort flankiert von zwei in schwarzen Umhängen verhüllten Frauen die große Schriftrollen tragen auftaucht, um über die Natur und Anwendungsmöglichkeiten des Bösen zu referieren.. und, auf sein Zeichen, die Frauengestalten mit einem ominösen an- und abschwellendem Heulen ihre Schriftrollen auf dem Tisch ausbreiten.. um Diagramme über Eier, Hühner und Osterhasen zu präsentieren. Und wie geschockt die Osterhasen sein würden, wenn die Eier sich von selbst auf sie werfen würden.

Hermione meinte dazu - ganz zu recht, wie ich finde - das dieses Konzept, rohe Eier nach jemandem zu werfen, doch schon Jahrtausende alt sei und fühlte sich wohl veralbert, das wir unsere Zeit damit verbringen würden. Woraufhin Voldemort (ich dachte das wäer nur eine Illusion?) das Konzept verteidigte und auf den Horror von angreifenden Hühnern aus der Luft verwies.

 

Und was hatte der Mann dort zu suchen der mir - als Harry Potter - die ganze Zeit Vorwürfe machte das sein Sohn meinetwegen gestorben sei? Bis ich ihm endlich sagte, das sein Sohn hinter ihm stehen würde - stand er ja auch - und ich bereits gestern in die Vergangenheit gereist wäre um alles in Ordnung zu bringen. Woraufhin er nur meinte "Oh.. Du hast recht.."

 

Wenn das ein Alptraum gewesen sein soll, war es in Ordnung. Ansonsten habe ich keine Ahnung, was ich davon halten soll!

18.9.09 13:12


Jemandem zu verzeihen, der einen ärgert..

..ist gar nicht so leicht! Wenn man mit dem Auto fährt und vor einem ein junger Mann über die Straße wandert der nichts weiter tun müsste als kurz etwas schneller zu gehen, es natürlich nicht tut und man deswegen nicht nur etwas bremsen, sondern fast stehen bleiben muß, dementprechend an den nächsten beiden Ampeln warten "darf", da man das "grüne Fenster" verpasst hat.. naja, ich sollte ihm Frieden wünschen und die Sache vergessen. Und das ist einfach nicht so leicht; wüßte ich mehr über ihn, könnte ich bestimmt gute Qualitäten an ihm finden die mir helfen würden, aber so..

 

Sei etwas vorsichtiger, unbekannter Fußgänger, oder irgendwann begegnet Dir ein Autofahrer, der nicht so aufmerksam ist. Frieden sei mit Dir!

1.9.09 09:06


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