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Definition eines Alptraums

Ich schreibe dies auf, damit ich es nicht vergesse. Obwohl ich es vergessen will; besser gesagt, ich will es nie erlebt haben, und nie erleben.

Es war ein Traum, klar, aber ein Alptraum.

Ich bin in der Nacht zwischen Häusern unterwegs. Ich weiß nicht wo ich bin, fühle mich aber sicher - es fühlt sich irgendwie.. wie eine Jugendherberge an, so wie sie sein sollte: ein in sich geschlossenes Gebiet, angefüllt mit Gastfreundschaft und offenen, netten Leuten. Ich gehe in einen Raum, in dem ein paar Leute im Kreis sitzen, und dort ist auch die Gastgeberin (Herbergsmutter?), sie wirkt.. alt.. aber auch jung.. oder ist "vital" der bessere Ausdruck? Nicht Stärke im Sinne von körperlicher Kraft, vielleicht eher wie eine Großmutter die wie ein Berg ist, unveränderlich immer da. Mmh.. Sie begrüßt mich freundlich, fragt mich nach meinem Namen, und Sie hat eine Liste; ich stehe nicht darauf, obwohl mein Name doch so häufig ist, doch als sie liest sehe ich den Namen meiner wichtigsten Freundin. Eleniel. Darunter steht: "Einzigartig", und Sie hat sich zu jedem Namen ein paar Notizen gemacht; Dinge die sie fragen möchte, mit der Sie über denjenigen reden möchte, in diesem Fall über Fotografie, die Berge.. ich erschrecke, den mir wird klar - wenn auch nicht bewußt in Worte gefasst - wo ich mich befinde und wer die Dame ist. Ich laufe über das Gelände, suche in Räumen, laufe Treppen hinunter; ich begegne einem Wächter, der sagt das ich nicht hierhergehöre und gehen muß; er - wirft mich irgendwie hinaus, aber ich finde einen Weg zurück, bin nun auf einem Bahnhof; vor mir ein voller Zug; ich glaube Elen vorne zu sehen, der Zug fährt gleich los, und ich steige rasch ein - er ist voller Menschen, die Waggons sind eng und unbequem, und mir wird klar das die Tote sind, auf dem Weg zur Hölle und zum Himmel, denke ich. Ich kämpfe mich nach vorne durch, dort muß es schöne, geräumige, gemütliche Wagen geben, mit bequemen Sitzen - dort muß Sie sein; der nächste Wagen vor mir ist niedrig, Vogelspinnen krabbeln über die Decke, hier sind diejenigen die immer Spinnen umgebracht haben, und ich traue mich nicht hindurch.. direkte Angst vor Spinnen habe ich nicht, aber ich möchte auch keine Vogelspinne im Gesicht haben! Ich bereite mich darauf vor hindurchzugehen, doch dann klingelt der Wecker. Mein Gesicht ist tränennaß.

Ich überlege was ich geträumt habe, mein Herz zieht sich zusammen.. ich habe Ihr geschrieben, es geht Eleniel gut, das weiß ich nun. Wäre das nicht der Fall.. ich weiß nicht, wie ich das verkraften kann. Oder ob ich das sollte. Sie ist mir so wichtig geworden, daß Sie Teil meines Lebensinhaltes überhaupt ist.

 

Alpträume machen keinen Spaß

20.8.10 09:53
 


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